Stiftungsprofil

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Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Else Kröner um 1960, Foto: © EKFS

Forschung fördern. Menschen helfen.

„Wer, wenn nicht wir?“ Die Stifterin Else Kröner brachte damit ihre Verpflichtung zum Ausdruck, sich dem medizinischen Fortschritt und dem gesundheitlichen Wohl der Menschen zu widmen. Sie vermachte ihr gesamtes Vermögen einschließlich aller Anteile des Gesundheitskonzerns Fresenius der von ihr 1983 gegründeten gemeinnützigen Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS), die sich der Förderung medizinischer Forschung widmet und medizinisch-humanitäre Projekte in Entwicklungsländern unterstützt. Bis heute hat sie rund 1.780 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Gesamtfördervolumen von aktuell über 50 Millionen Euro ist sie eine der größten Stiftungen Deutschlands und die größte Medizin fördernde deutsche Stiftung. Nahezu alle ihre Einkünfte bezieht die EKFS aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist.

Im Rahmen der Wissenschaftsförderung unterstützt die EKFS

  • Nachwuchswissenschaftler, die am Beginn ihrer Eigenständigkeit in der medizinischen Forschung stehen, sowie
  • Ärzte, die Forschung und Klinik in ihrem Berufsweg verbinden wollen – sogenannte Clinician Scientists,
  • Medizinstudierende, die eine hochwertige Promotion erstellen wollen, und
  • Wissenschaftler mit medizinischen Forschungsprojekten, die Durchbrüche in Diagnose und Therapien von Erkrankungen versprechen.

Als größte Auszeichnung vergibt die EKFS den mit 2,5 Mio. Euro dotierten Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Forschung. Er ist einer der höchstdotierten medizinischen Forschungspreise der Welt, mit dem bahnbrechende Forschungsergebnisse ausgezeichnet und zukünftige Forschungsarbeiten der internationalen Preisträger finanziert werden.

Im Fokus der medizinisch-humanitären Förderung steht die medizinische Aus- und Weiterbildung in Entwicklungsländern – vom Gesundheitshelfer auf dem Land bis hin zur Fachärztin an der Universität. Langfristig sollen die Projekte von den einheimischen Schwestern und Ärztinnen selbst fortgeführt werden. Hierfür ist essenziell, auch vor Ort ein adäquates Umfeld zu schaffen, um der Abwanderung von qualifiziertem Personal vorzubeugen. Die EKFS unterstützt z. B. die Verbesserung der lokalen medizinischen Infrastruktur, die Schaffung lokaler Netzwerke, Kooperationen mit Kliniken, Universitäten, Wirtschaftsunternehmen und der Politik. Besonderen Wert legt die EKFS auf das Einbeziehen lokaler Partner in die Projektplanung und -implementierung, um die Förderinitiativen an die lokale Kultur anzupassen und ihre Nachhaltigkeit zu forcieren.

Als Anerkennung für besondere Leistungen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit verleiht die EKFS einmal jährlich den mit 100.000 Euro dotierten Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit.


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Else Kröner-Fresenius-Stiftung
Geschäftsstelle Bad Homburg v.d.H.
Am Pilgerrain 15
61352 Bad Homburg v.d.H.

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Tel.: +49 6172 8975 0
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Tel.: +49 6172 8975 24
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