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Der Vermögenserhalt steht an oberster Stelle

18. Februar 2020 | Finanzen
Johannes Hirsch, Geschäftsführer der antea Vermögensverwaltung GmbH

Das Vermögen der Mandanten zu erhalten und zu mehren, „ist angesichts Inflation, laufender Kosten, Steuern und der Entwicklungen am Finanzmarkt eine große Herausforderung“, betont Johannes Hirsch, Chef der antea Vermögensverwaltung aus Hamburg und Manager des ausschüttungsorientierten MultiAssetFonds antea Einkommen Global. Eine Herausforderung, der sich Hirsch sowohl in Diensten seiner Vermögensverwaltungskunden als auch seiner Fondsanleger tagtäglich stellt. Eine besondere Herausforderung stellt das Zinsniveau dar, das sich nach wie vor auf extrem niedrigem Stand befindet. Er verweist in dem Zusammenhang auf die Gefahr realer Vermögensverluste, sofern die Zinsen unter der Inflationsrate liegen. Erst recht gilt dies bei negativen Zinsen.

Um diese Anforderungen in einem Gesamtkonzept zu verbinden, hat sich Hirsch vom Stiftungsfonds der amerikanischen YaleUniversität inspirieren lassen. Dieser schafft es seit mehr als 30 Jahren, dank hoher Diversifikation renditestarker Anlageklassen bei reduziertem Risiko hohe Einnahmen zu generieren. „Dem Leitgedanken der YaleStiftung folgend, haben wir ein Konzept für stete Erträge erstellt, bei dem sich insbesondere das Beimischen von ausschüttungsstarken Investments als vorteilhaft erweist, die keine oder nur geringe Parallelen mit der Aktienentwicklung aufweisen“, erklärt der Fondsstratege.

Fokus auf stabilen Erträgen

Zwei breit aufgestellte MultiAssetFonds hat antea auf der Grundlage dieses Konzeptes aufgelegt – der seit zwölf Jahren bestehende anteaFonds etwa ist mit zahlreichen Branchenpreisen ausgezeichnet worden. Mit dem antea Einkommen Global gibt es daneben einen Fonds, der ausschüttungsorientiert konzipiert ist. Neun Anlageklassen bilden das Anlagekonzept dieses Fonds und kommen auch in der antea Vermögensverwaltung seit langem zur Anwendung: Dividendenaktien und ImmobilienReits, Wandelanleihen und CatBonds, Private Debt und AnleiheSpezialsituationen, Infrastruktur, Waldund Agrarinvestments. Das anteaTeam beobachtet die Kapitalmärkte ebenso aufmerksam wie die Entwicklung des Fonds, um auf Ereignisse reagieren zu können und in allen genannten Anlageklassen Potenziale zu nutzen und Risiken zu begrenzen. Ziel ist es, über hohe Diversifikation gepaart mit der Nutzung unterschiedlicher Ertragsquellen auch turbulenten Kapitalmarktzeiten entspannt begegnen zu können und zugleich regelmäßige Ausschüttungen in Höhe von mindestens drei Prozent jährlich zu bieten.

Erfolg in schwierigem Umfeld

„Viele unserer Kunden wie insbesondere auch Stiftungen benötigen regelmäßige Ausschüttungen, um beispielsweise ihren Stiftungszweck zu erfüllen oder in anderen Fällen wiederkehrende Ausgaben zu bestreiten und langfristig planen zu können“, sagt Hirsch: „Dafür haben wir diesen Fonds aufgelegt.“

Der antea Einkommen Global erreichte 2019 einen prozentual zweistelligen Wertzuwachs. Nach Beendigung des ersten vollen Geschäftsjahres wurden trotz dessen widriger Umstände die avisierten drei Prozent ausgeschüttet. Das soll als Minimum auch zukünftig so bleiben.


Interview: Johannes Hirsch ist als Finanzökonom und Bankkaufmann seit mehr als 30 Jahren in der Branche tätig. Als Geschäftsführer der antea vermögensverwaltung widmet er sich der Aufgabe, das Vermögen der Mandanten zu erhalten und langfristig zu mehren. Daraus folgend lautet sein Credo: „Behandle das Dir anvertraute Geld der Mandanten wie das eigene.“

Sie sagen, der antea Einkommen Global eignet sich besonders gut für Stiftungen. Warum sollte meine Stiftung in den Fonds investieren?

Bieten drei Prozent Ausschüttung für eine Stiftung keinen Anreiz? Und dies noch mit dem Zusatz, dass sie wirklich zuvor vom Fonds verdient wurden. Und auch noch die Zieluntergrenze darstellen. Zudem werden die Schwankungen der Aktienmärkte gemindert. Damit sollten einige Hürden im Eignungstest genommen sein.

Wie lange existiert der antea Einkommen Global und welche Kenntnisse konnten Sie aus seiner Entwicklung ziehen?

Wir haben den Fonds im Mai letzten Jahres aufgelegt. Da auch Aktien im antea Einkommen Global berücksichtigt werden, bedeutete das für den Fonds eine Feuertaufe gleich zum Start aufgrund des DAX-Kursrückgangs von über 22 Prozent. Die Anleger empfanden dies zumeist als veritable Baisse. Neue Erfahrungen konnten wir dabei jedoch nicht machen, da die im Fonds verfolgten Konzepte bereits seit vielen Jahren in der täglichen Praxis umgesetzt wurden. Vielmehr bestätigte sich lediglich einmal mehr, dass zwischenzeitliche Rückgänge bei solchen Titeln recht zügig wieder aufgeholt werden. Und dass die Ausschüttungen völlig unabhängig davon blieben, was letztlich für unsere Anleger entscheidend ist.

Welche Anlageklassen berücksichtigen Sie neben den Aktien? Gibt es Besonderheiten?

Mit Aktien (aber nur solche mit hohen Dividendenrenditen), Anleihen (aber nur solche in einer Spezialsituation), Infrastruktur, Immobilien-REITs, Wald- und Agrarinvestments, Wandelanleihen, Cat-Bonds, Private Debt und zum Ausweichen Liquidität decken wir neun Anlageklassen im antea Einkommen Global ab. Wo finden Sie das sonst am Markt?

Der Stiftungsfonds der Universität Yale war Vorbild für den antea Einkommen Global. Können Anleger hier ähnliche Erfolge erwarten?

Wie der Stiftungsfonds der Yale Universität glänzt auch der antea Einkommen Global in diesem Jahr mit einer zweistelligen Rendite. Da muss er sich nicht verstecken. Aber das sollte nicht als Standard erwartet werden. Die Parallele zum Yale-Fonds besteht im Nutzen der Vorteile der Diversifikation: Die Entwicklung des Gesamtportfolios verläuft gradliniger, das mindert die Gefahr, dass der Anleger zur Unzeit aus der Bahn geworfen wird. Das Ziel bleibt dennoch erhalten, beim antea Einkommen Global ist es eine Ausschüttung von mindestens drei Prozent.

Können Anleger langfristig auf Ihr Konzept vertrauen?

Ja, das können sie! Auch angesichts der unübersichtlichen Weltwirtschaftslage müssen wir keine Veränderungen am Konzept und der Gewichtung der Anlageklassen vornehmen. Mit Veränderungen daran wäre die Gefahr eines prozyklischen Hinterherlaufens sehr groß.

Auch beim Stiftungsfonds der Yale-Universität als unserem Vorbild war die Kontinuität bei der strategischen Ausrichtung einer der Erfolgsfaktoren.

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