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Begabungsgerechte Förderung als gesellschaftliche Verantwortung

24. Februar 2020 | Bildung
Mit einem etablierten pädagogischen Modellkonzept erkennt und fördert die Kleine Füchse Raule-Stiftung begabte und hochbegabte Kinder bereits in der Kita. / Foto: © iStock / Weekend Images Inc.

Jedes Kind hat das Recht darauf, so aufzuwachsen, dass es sich individuell entfalten und zu einer starken Persönlichkeit entwickeln kann. Dazu gehört, dass jedes Kind die Bildung erhält, die zu seinen kognitiven Fähigkeiten passt – auch Kinder mit besonderen Begabungen und Hochbegabung. Ziel der Kleine Füchse Raule-Stiftung ist es, die begabungsgerechte Förderung fest in der frühkindlichen Pädagogik zu verankern, um Begabungen früh zu erkennen und zu fördern. Wir holen die Kinder dort ab, wo sie ihren Wissensdurst entdecken und zum ersten Mal mit dem Lernen in der Gruppe in Kontakt kommen: in der Kita.

Um dieses Ziel nachhaltig zu verfolgen, bilden wir im Rahmen unseres dreigliedrigen pädagogischen Modellkonzepts Erzieher und Erzieherinnen zu „Begabungspädagogischen Fachkräften Stiftung Kleine Füchse“ fort und bieten zudem Tagesseminare für Kita-Leitungen an. Darüber hinaus beraten die Psychologinnen unserer stiftungseigenen Begabungspsychologischen Beratungsstelle Familien bei allen Fragen und Unsicherheiten und führen auf Wunsch auch altersgerechte Intelligenzdiagnostiken durch. In den nun 16 Jahren seit der Gründung der Stiftung Kleine Füchse haben wir bereits über 600 Erzieher und Erzieherinnen fortgebildet und mehr als 2 000 Beratungsgespräche und Testungen durchgeführt.

Der stärkenorientierte Blick auf jedes einzelne Kind steht dabei stets im Fokus. So handeln wir aus tiefster Überzeugung und ermöglichen jedem Kind den Zugang zu seinem individuellen Bildungsweg – unvoreingenommen und immer unabhängig von Geschlecht, sozialer oder kultureller Herkunft. Begabungsgerechte Förderung ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit!

Anders als oft angenommen, werden begabte und hochbegabte Kinder nicht von selbst zu „Überfliegern“, „Klassenbesten“ oder gar „Genies“. Sie meistern ihre Schulaufgaben oft nicht einfach „mit links“, sondern brauchen – genau wie jedes andere Kind auch – verständnisvolle Eltern und professionell geschulte Pädagogen. Und zwar von Anfang an! Wenn Kinder mit einer unerkannten Hochbegabung in die Schule kommen, ist es oft schon zu spät. Die betroffenen Jungen und Mädchen fühlen sich unverstanden und unterfordert. Sie schotten sich ab oder entwickeln andere Verhaltensauffälligkeiten. Nicht selten geht damit eine Fehldiagnose wie ADHS einher. Dem wirken wir entgegen.

Die Bildungsinitiative der Stiftung Kleine Füchse setzt in der Kita an und folgt seit nun mehr 2003 erfolgreich dem Motto „Begabungen früh erkennen und fördern“. Denn begabungsgerechte Förderung ist Kinderrecht!

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